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Flyertext:
Das Problem: Naziterror – Die Lösung: Alternative Kultur
In der Nacht vom 12 auf den 13 November ereigneten sich zwei tragische rechte Übergriffe in Limbach-Oberfrohna. Zuerst griffen fünf Neo-Nazis fünf Jugendliche Alternative gegen 21:00 Uhr an, als diese sich auf dem Weg nach Hause Weg befanden. Sie forderten den Aufenthaltsort von Mitgliedern unseres Vereins. Als dieser „Forderung“ nicht nachgegangen wurde, wurde versucht mittels körperlicher Gewalt die Adressen rauszupressen. Nur durch Zufall stießen weitere Personen dazu, die eine schlimmere Auseinandersetzung verhindern konnten. Dennoch wurde eine Person die nicht tatenlos bei faschistischer Gewalt zusah verletzt. Sie erlitt eine Platzwunde die im Krankenhaus behandelt werden musste. Nur zwei Stunden später brannte das Vereinsdomizil unseres Vereins. Der Schaden beträgt mehrere zehntausend Euro.
Nur das schnelle Eingreifen von Feuerwehr hat das Übergreifen des Brandes auf ein Nachbarhaus verhindert und größeren Schaden abgewandt. Hierfür möchten wir uns bei der Feuerwehr ganz herzlich bedanken. Auch die Polizei hat endlich die Gefahrenlage erkannt und nimmt die Fälle ernst und sieht ein, dass ein Eingreifen unbedingt von Nöten ist, um weitere rechte Gewalt zu verhindern. Nur die Stadtverwaltung verkennt das Problem, relativiert die Gewalt und ist nicht bereit es beim Namen zu nennen. Auch belegte Zahlen von Verfassungsschutz, Opferberatung RAA und unseres Vereins finden bei der Stadtverwaltung keine Beachtung.
Es ist ein Armutszeugnis, das faschistische Problem auf „rivalisierende Jugendbanden“ zu reduzieren und zu meinen dass „ein Gespräch“ das Problem beseitige. Wer so kurzsichtig handelt und Neo-Nazis so einen Freifahrtschein für Gewaltakte liefert, sollte besser überdenken ob er sich wirklich als Demokrat bezeichnen kann.
Deshalb verlangen wir:
Eine Entschuldigung seitens der Stadtverwaltung und des Stadtoberhauptes, für falsche Unterstellungen und Anschuldigungen.
Ein öffentliches Bekenntnis zu dieser Problematik, sowie eine aktive Auseinandersetzung mit den rechten Problem, sowie stärken von demokratischen Strukturen vor Ort.
Priorität sollte hier auf Vereine, Schulen und Jugendverbände gelegt werden
2 Antworten auf “Demontration am 20.11.10 Flyer”