Die Jugend zeigt uns wie´s geht – Die Falken aktiv für Doro 40

Tatkräftige Unterstützung beim Ausbau ihres Vereinsdomizils in der Dorotheenstraße bekam am vergangenen Wochenende die Soziale und politische Bildungsvereinigung in Limbach-Oberfrohna von einer Gruppe der FALKEN aus Leipzig. Seit dem Brandanschlag im November letzten Jahres hat sich im Haus einiges getan.

Sie gaben den Mut nicht auf und nahmen ihr Hausprojekt wieder auf, motiviert durch zahlreiche Solidaritätsbekundungen, Spenden und vor allem tatkräftige, ganz konkrete Hilfen, sind die Jugendlichen heute zuversichtlich. Unzählige gemeinsam geleistete Wochenend- Arbeitseinsätze stecken hier drin – gemeinsam, das bedeutet auch mit Unterstützung anderer Gruppen, wie der FALKEN. Auf ihrer Homepage beschreibt sich diese Jugendorganisation so:

„Bei uns verbringen Kinder und Jugendliche ihre Freizeit und machen gemeinsam mit Anderen Politik für sich selbst. Politik hat etwas mit uns zu tun, mit unseren Interessen und Bedürfnissen. Wir „Falken“ wehren uns gegen Bevormundung, Intoleranz und gegen menschenverachtende Parolen und Politik. Wir treten ein für mehr Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und eine grundlegende Veränderung der bestehenden Gesellschaft. Als Verband mit einer fast 100-jährigen Geschichte haben wir gelernt, dass wir unsere Interessen selbst in die Hand nehmen müssen. Wir wissen, dass nur eine grundlegende Veränderung der bestehenden Gesellschaft zur Durchsetzung von Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Menschen führen kann. Und was wir denken, träumen, hoffen, versuchen wir schon heute (vor-) zu leben.“

…und am letzten Wochenende ganz konkret durch ihre tatkräftige Mitarbeit am Hausprojekt der alternativen Jugendlichen in unserer Stadt.

Von unserer Jugend können wir uns einiges abgucken – statt ständig zu lamentieren, dass mal wieder irgendwas nicht geht, sich unsere Gesellschaft endsolidarisiert und jeder nur an sich denkt. Gespräche oder auch Aktionen über Grenzen, geschweige denn Parteigrenzen hinweg gestalten sich ausgesprochen schwierig.

Mehr als in die Schulen, gehört demokratisches, selbstverantwortliches Denken und ein gemeinwesenorientiertes Handeln in die Mitte unserer Gesellschaft – Wir haben noch viel zu lernen.

Iris Räther Lordieck